Aus Sachsen /Särichen Besuch von Familie Kleint mit Richard
Hier ein Bild im Hamburger Hafen.
Ein Besuch in Sehestedt gehörte auch dazu, hier bei Sturm.
Urlaub und mehr
Als Pensionär kann man ja auch etwas ehrenamtlich, also ohne Bezahlung tun.
So unterwarf ich mich den strengen Prüfungen zum Erwerb des Führerscheins zur Fahrgastbeförderung.(Polizeil. Führungszeugnis, Gesundheitszeugnis eines Facharztes u. a. Seh- und Reaktionstests und Auskunft aus der Flensburger Kartei. Seit einigen Monaten fahre ich nun den Bürgerbus 3 – 4 mal monatlich.(siehe Bild).
Wer günstig (billig)in Europa Bahnfahren möchte, hier einige Tipps:
Alle von Deutschland abfahrenden Züge ins benachbarte Ausland, kann man außerordentlich günstig als Europaspezial – Ticket buchen. Dabei ist sogar die Anreise aus dem Heimatort mit dabei. Es gibt dann den Sparpreisfinder Ausland oben in der Leiste. Bis zu 3 Monaten kann man vorher buchen. Je früher, je größer ist die Chance, etwas wirklich günstiges zu bekommen. Ich war mit einem solchen Ticket (einschl. ICE) in Prag, Kopenhagen, Villach (Österreich), Bologna, Gardasee, Verona und Marseille und kann es nur empfehlen.
Bezahlt habe ich jeweils insgesamt für Hin- und Rückfahrt von Nordenham aus zwischen â € 56 und â € 86 .–. Billiger geht es nimmer!
Und Bahnfahren ist geruhsam. Ich lerne immer wieder höchst interessante Menschen kennen. Meine Behauptung: Würden die uns regierenden Politiker einmal im Jahr 2. Klasse zwei Wochen mit dem Zug durch Deutschland fahren, sie würden das
„Volk“ , welches sie regieren, endlich einmal richtig kennen lernen.
Der Italo
Ein RE fährt in Dresden über die Elbe.
Im Hintergrund die Frauenkirche.
Eine Nacht im Wartesaal des Bahnhofs Bologna:
Auch das gehört zum Bahnfahren!
Abends um 23.30 h in Bologna angekommen, ging meine Reise am nächsten Morgen mit dem superschnellen Italo um 7.30 h weiter nach Neapel.
In Bologna fand eine Messe statt und ein Hotelzimmer in der Nähe des Bahnhofs sollte ab a € 120,- aufwärts kosten und das für ca 7 Stunden? Ich beschloss im Wartesaal des Bahnhofs Bologna zu „übernachten“. Sehr gewöhnungsbedürftig! Aufrecht sitzend, nur das war unter der strengen Aufsicht erlaubt, ansonsten kam der Aufsichtsbeamte und ermahnte einen, versuchte ich das eine oder andere Auge zu schließen. Eingekeilt zwischen anderen Wartenden und einigen exotischen Gestalten, quälte ich mich durch die Nacht.
Alle paar Stunden suchte die Aufsicht einen vorgeschobenen Grund, um den Warteraum vorübergehend zu schließen: angebliche Reinigung oder
unangemessenes Verhalten einer Person. Jedenfalls schien die Nacht unendlich lang zu sein und aufgrund verschiedener ungewohnter Schlafstellungen u. a. wegen der Schließung in der Bahnhofsvorhalle, taten mir alle Knochen weh.
Auf der Rücktour versuchte ich die Nacht in einem klapprigen Liegewagen zu überbrücken. Mir schien es, als läge ich auf einem ungefederten Ackerwagen. Nächtens kam es zu lautsstarken Auseinandersetzungen zwischen einem aus unserem Abteil geholten Mann und der Grenzpolizei offenbar wegen illegaler Einreise!
…wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben!